blatte in fließendem Schriftzuge den Namen Manfred Kronberg.
Ja, das war das alte Novellenbuch, das mein Freund Manfred mir als Erinnerung an die Stunden zurückgelaſſen hatte, da wir, noch halbe Kinder, uns heimlich in den Wald machten, um„Das Geiſterſchiff“, „Die Venus von Ille“ von Prosper Merimé und die letzte und ſchauerlichſte der Erzählungen„Des Künſtlers
Familie“ von Alexander Dumas zu leſen. Ich weiß
noch, wie uns die Haut ſchauderte bei dieſen Geſpen⸗ ſtergeſchichten, wie wir ängſtlich uns zuſammendrückten,
als fahre uns plötzlich die eiskalte Hand Arſena's über
den Nacken, oder als ſtrecke das bronzene Venus bild von Ille ſeinen ſtarren Arm aus, um uns zu erdrücken in der ehernen Umarmung.— Bei dieſer Geſchichte zitterte damals mein guter Manfred derart, daß ich ihn kaum vom Platze brachte und er geſtand mir am an⸗ deren Tage, daß er die ganze Nacht kein Auge zu⸗ gethan habe..
Armer Funge!— Wo nocht er jetzt ſein in der Welt? Als Kaufmann war er fortgezogen über den Ocean. Lange Jahre verſtrichen ſeitdem, aber nie war eine Nachricht von ihm zu mir gedrungen. Armer Junge! BViſt du nicht, ſprach ich weiter, wie der Eis⸗ flocken eine, die da draußen hinwirbeln in der kalten
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