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wandern; aber für die Folge, ob er nun hierher zurück⸗ kehrt oder nicht, oder was auch immer geſchehen mag, werdet Ihr mir zugeben, daß es immer beſſer iſt, keine ſolche Anhängſel zu haben. Der Herr Marcheſe gilt in. Mailand, wie gebührlich, als der vornehme Cavalier und der große Mann, der er iſt: nein, nein laßt mich reden, denn die Wahrheit will ausgeſprochen ſein. Eine Em⸗ pfehlung, ein Wort von einem Manne Eurer Art iſt mehr als es bedarf, um eine vollkommene Freiſprechung auszu⸗ wirken.“
„Sind keine ſchweren Anklagen gegen den Jüngling vorhanden?“
„Gott bewahre, Gott bewahre! ich glaube wenigſtens nicht. Man hat gleich im erſten Augenblick Feuer auf ihn gegeben; aber jetzt handelt es ſich, glaube ich, nur noch um einfache Formſachen.
„In dieſem Fall wird das Ding leicht ſein und ich nehme es gern auf mich.“
„Und Ihr wollt nicht, daß man Euch als einen gro⸗ ßen Mann erkläre! Ich ſage es und ich will es ſagen; Euch zum Trotz will ich es ſagen. Und wenn ich auch ſchwiege, ſo würde es doch nichts helfen, weil Alle ſo ſprechen und vox populi, vox dei.“
Sie trafen die drei Frauenzimmer und Renzo wirk⸗ lich beiſammen. Wie dieſen zu Muth war, kann man ſich vorſtellen. Ich glaube, daß ſelbſt die nackten, rauhen Wände, die Papierfenſter, die Tiſche und Töpfe in Verwunderung geriethen, einen ſo außerordentlichen Gaſt unter ſich zu empfangen. Er belebte die Unterhaltung, indem er mit vffener Herzlichkeit und zugleich in zarter Rückſichtmahme von dem Cardinal und den andern Dingen ſprach. Bald rückte er mit ſeinem Vorſchlag heraus. Auf ſeine Bitte, den Preis zu beſtimmen, trat Abbondio auf, und nach vielen Zierereien und Entſchuldigungen, daß dies ſeine Sache nicht ſei, daß er darin blos im Finſtern tappen könne, daß er nur auf ausdrücklichen Be⸗ fehl ſpreche und ſich gerne beſcheide, nannte er einen nach


