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ſchaffener Mann geworden! Man macht auf der Welt manchmal mit Etwas ſo ein großes Aufheben und zwar aus verſchiedenen Gründen. Was weiß ich, bisweilen? Und inzwiſchen muß ich mit ihm gehen! In die Burg hinauf! O das ſind Geſchichten! das ſind Geſchichten! das ſind Geſchichten! Wer mir das heute Morgen geſagt hätte! Ach wenn ich mich glücklich herausbringe, ſo ſoll es die Jungfer Perpetun empfinden, daß ſie mich mit Gewalt hierher gejagt, hieher aus meinem Kirchſpiel herausgetrie⸗ ben hat, während es doch gar nicht Roth that, weil ja alle Pfarrer aus der ganzen Umgegend, ja ſogar von wei⸗ terher hier zuſammenſtrömten, und weil man nicht zurück⸗ bleiben dürfte und dies und jenes, bis ſie mich in einen ſolchen Handel verwickelt hat! O ich armer Mann! In⸗ zwiſchen muß ich doch mit dieſem da Etwas ſprechen.“ Und er hatte ausgeklügelt, zu ihm zu ſagen:„Ich würde nie das Glück erwartet haben, in eine ſo hochachtbare Ge⸗ ſellſchaft zu kommen,“ und er wollte eben den Mund öff⸗ nen, als der Kammerdiener mit dem Pfarrer des Orts eintrat und meldete, die Frau in der Säufte ſei bereit, worauf er ſich an Don Abbondio wandte, um den andern Auftrag des Cardinals von ihm zu empfangen. Don Ab⸗ bondio entledigte ſich veſſelben ſo gut ihm in ſeiner Gei⸗ ſtesverwirrung möglich war, dann näherte er ſich dem Kam⸗ merdiener und ſagte zu ihm:„Gebt mir wenigſtens ein frommes Thier, denn aufrichtig geſtanden, ich bin ein ſchlechter Reiter.“
„Das verſteht ſich,“ ſagte der Kammerdiener mit einem halben Lächeln;„es iſt das Maulthier des Secretärs, wel⸗ cher ein Gelehrter iſt.“
„Gut,“ verſetzte Don Abbondio und fuhr in ſeinen Gedanken fort:„Der Himmel mache es gnädig mit mir.“
Der Edelmann war auf die erſte Nachricht raſch auf⸗ gebrochen und befand ſich ſchon auf der Schwelle, als er bemerkte, daß Don Abbondio zurückblleb. Er blieb ſtehen,
um ihn zu erwarten, und als dieſer eilfertig mit einer


