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dertes, langgeſchleiftes:„Mich?“ „Seid Ihr nicht der Herr Pfarrer von*2 fuhr der Kaplan fort. „Ganz richtig; aber „Seine Hochwürden verlangt Euch zu ſprechen.“ „Mich?“ wiederholte dieſelbe Stimme, indem ſie mit dieſem einſylbigen Wörtchen beſagen wollte:„Was kann ich dabei ſchaffen?“ Aber dießmal trat zugleich mit der Stimme auch der Mann, Don Abbondio, in eigener Per⸗ ſon heraus mit zögerndem Schritt und einer Miene, auf welcher Erſtaunen und Verdruß ſich die Waage hielten. Der Kaplan gab ihm mit der Hand einen Wink, welcher
beſagen wollte: Kommt ſchnell, fällt es Euch ſo ſchwer?
Dann ſchritt er den beiden Pfarrern voran bis an die
Thüre, öffnete und führte ſie ein.
Der Cardinal ließ die Hand des Ungenannten, mit welchem er inzwiſchen verabredet hatte, was zu thun ſei, fahren, trat ein wenig auf die Seite und rief mit einem Wink den Pfarrer des Orts zu ſich. Er ſagte ihm mit kurzen Worten, um was es ſich handelte, und ob er wohl auf der Stelle eine brave Frau auftreiben könnte, die ſich in einer Sänfte nach der Burg begeben würde, um Lucia abzuholen, eine herzhafte, tüchtige Frau, die ſich in ein ſo neues Geſchäft auf paſſende Weiſe zu ſchicken, das zweckdienlichſte Benehmen zu beobachten und die geeigneten Worte zu finden wüßte, um das arme Mädchen aufzu⸗ muntern und zu beruhigen, das nach ſo vielen Beängſti⸗ gungen und Drangſalen ſelbſt die Nachricht von ihrer Befreiung vielleicht nicht ohne Verwirrung und Angſt auf⸗ nehmen würde. Nachdem er ſich einen Augenblick beſon⸗ nen, ſagte der Pfarrer,„er wiſſe Etwas,“ und ging. Der Cardinal rief mit einem Wink den Kaplan und be⸗ fahl ihm, ſogleich die Sänfte und die Träger in Bereit⸗ ſchaft ſetzen, wie auch zwei Maulthiere ſatteln zu laſſen.
Zeit drang aus der Mitte der Verſammlung ein verwun⸗


