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er ſich nach einigen Augenblicken zurückwandte„ ſah er am Horizonte jene ausgezackte Gebirgskette, erkannte deutlich und hoch unter den andern hervorragend ſeinen Reſegone, und nun gerieth ſein Blut wieder in Wal⸗ lung, er ſchaute eine Weile traurig nach dieſer Seite hin, dann wandte er ſich traurig wieder um und ſetzte ſeinen Weg fort. Allmälig begann er Kirchſpitzen, Thürme, Kuppeln und Dächer zu entdecken; er ſtieg dann wieder auf die Straße hinab, ſchritt noch eine Weile weiter, und als er bemerkte, daß er ſehr nahe bei der Stadt war, trat er auf einen Wanderer zu, verbeugte ich vor ihm ſo höflich als er nur konnte und fragte: »Mit Verlaub, Herr.“ „Was wollt Ihr, guter Jüngling?“
„Könntet Ihr mir vielleicht den Weg nach
dem Kapuzinerkloſter zeigen, wo der tura iſt?2“
Der Mann, an welchen Renzo ſich mit dieſer Frage wandte, war ein wohlhabender Einwohner der Umge⸗ gend und dieſen Morgen in Geſchäften nach Mailand gegangen, von wo er unverrichteter Dinge jetzt zurück⸗ kehrte; er hatte ſo große Eile, daß er den Augenblick ſeiner Ankunft zu Hauſe kaum erwarten konnte„und er hätte ſich dieſe Aufhaltung gerne erſpart geſehen. Trotz all dem verrieth er ſeine Ungeduld durch keine Zeichen, ſondern antwortete ſehr freundlich:„Lieber Sohn, es gibt hier mehr als nur ein Kloſter: Ihr müſſet mir deutlicher angeben können, was für eines und welches Ihr ſuchet.“ Renzo zog jetzt den Brief des Paters Cri⸗ ſtoforo aus dem Buſen und zeigte ihn dem Herrn, der, als er die Worte Porta vrientale geleſen, ihn zurückgab, mit der Bemerkung:„Ihr könnt von Glück ſagen, guter Jüngling, das Kloſter, das Ihr ſuchet, iſt nicht fern von hier. Schlagt vieſen Fußweg da zur Linken ein: er kürzt um Vieles ab; dann werdet Ihr bald ein lan⸗ ges und niedriges Gebäude zur Seite haben; dies iſt das Lazareth; gehet an dem Bach entlang, der es ein⸗
ater Bonaven⸗
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