ſprach, Alles dieſes nach ihrem Tode der Haushälterin zurückzugeben, deren Treue und Redlichkeit ſie dankbar rühmte. Sie händigte meinem Bruder auch die Schlüſſel von den Schränken in den anderen Zimmern aus, bat ihn, ſich zu überzeugen, daß ſie Alles gut im Stande gehalten habe, und nichts daran zu rühren, denn ſie ſelber ſehe noch danach, und es müſſe auch Alles liegen bleiben, damit Monſieur Emil es fände, wenn er wiederkäme.
Darauf trennten wir uns von ihr, denn ſie war ſehr erſchöpft und ange⸗ griffen von dem ungewohnten Verkehr mit uns beiden Fremden, und wir gingen, 1 die Herrlichkeiten zu muſtern, über die ſie bis dahin Wache gehalten hatte. Und Herrlichkeiten waren die Gegenſtände in der That zu nennen, welche wir in den zierlichen Schränken und den ausgelegten Behältern fanden.
Alles, was im vorigen Jahrhundert zur Ausſtattung einer reichen und eleganten Frau gehörte, alles, deſſen man für ein neugeborenes Kind bedürfen konnte, war dort, auf das geſchmackvollſte gewählt, vorhanden und lag ſauber geordnet da, als ſolle es in dem nächſten Augenblicke wieder in Gebrauch ge⸗


