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auf das dichte Blätterdach der Bäume, die jetzt von den goldenen Strahlen der untergehenden Sonne mit Pur⸗ pur überſtreut wurden. Auf dieſe Scene, die ſeiner Natur mehr zuſagte, als das unordentliche geräuſchvolle Menſchengewühl im Fort, blickte er mit ſo großer Ruhe und Feſtigkeit, wie ein Adler, der von einer jähen Felſenſpitze die umliegen⸗ den Geſilde durchſpäht, um eine Beute ausfindig zu machen. Er war ganz im vollen Kriegerſchmuck ſeiner tapfern Nation, der Delawaren. Sein beinahe nackter Körper zeigte die Kriegsmalerei; ſein kurzgeſchorener Kopf hatte keine andern Haare, als den Büſchel, den der ritterliche Geiſt der Indier auf dem Scheitel ſtehen läßt, zur Herausforderung für den Feind, der ſeinen Scalp, oder ſeine Kopfhaut zu rauben lüſtern iſt. Eine Adlerfeder ſteckte mitten in dieſem natürlichen Kopfputze, und flatterte leicht im Abendwinde. Ein Tomahawk oder Beil, ein Scalpiermeſſer und eine kleine Pfeife trug er in ſeinem Gürtel. Ueber ſeiner linken Schulter hing eine vortreffliche Flinte aus engliſcher Fabrik und links an einem breiten Bande das Pulverhorn und der ſchwere Beutel, aus dem Fell des Bibers kunſtreich ver⸗ fertigt, der neben wenigen Nahrungsmitteln die Bleiku⸗ geln für die Büchſe enthielt. Seine breite Bruſt, ſeine wohlgebildeten Glieder und ſein ernſtes Ausſehen gaben ihn als einen erfahrenen Krieger zu erkennen, obwohl


