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war zum Tode getroffen. Wüthend über Kanghos Tod, griffen die Meinigen an und es erhob ſich ein entſetzli⸗ ches Schlachten. Die Ueberzahl war jedoch zu groß; wir mußten weichen. Das Heer der Kaffern gehorcht jetzt wahrſcheinlich dem Korana, der deines Bruders bitterſter Feind und die Urſache ſeines Todes iſt. Wir aber flüchteten hierher, um zu dir zu gelangen. Wir wollen nur dir gehorchen, der du unſer angeſtammter Herrſcher und würdig biſt, Kanghos Nachfolger zu ſein.« Bei dieſen Worten ſtürzten Hunderte von Kriegern auf ihr Antlitz nieder, Munorvah eine Ehrſurcht erwei⸗ ſend, die nach ihren Sitten dem Könige erzeigt werden mußte. Aber der Häuptling verhüllte in unausſprechli⸗ chem Schmerze ſein Antlitz und ſah nichts von Allem, was um ihn her vorging. Eine tiefe Stille lag auf den umgebungen. Die Krieger ehrten den Schmerz des Fürſten, der auf das Innigſte einen Bruder betrauerte, welcher hochherzig, tapfer und edelmüthig, deſſen Auf⸗ gabe es war, ein ſo edles muthiges Volk zu regieren. Auch ſie hatten ihn geehrt und jeder hätte freudig ſein Leben für ihn hingegeben, wenn es möglich geweſen wäre, dadurch das Seinige zu retten.
Endlich gelang es Munorvah, ſeine Faſſung wieder zu gewinnen. Er ſah mit Thränen im Auge auf das kleine Häuflein tapferer und treuer Männer, die bis zum Tode ihren Fürſten nicht verließen und ihm jetzt durch


