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Sobald du das Heer verlaſſen hatteſt, ging mit dem König eine ſehr beklagenswerthe Veränderung vor. Er wurde finſter, zurückgezogen und zeigte ſich uns nur dann, wenn es zum Kampfe ging. Bei ſolchen Ge⸗ legenheiten war Kangho unter den Vorderſten und am gefährlichſten Platze; doch die Götter verſagten ihm, was er ſo ſehnlich zu wünſchen ſchien; er konnte den Tod auf dem Schlachtfelde nicht finden, obwohl die Kugeln der Engländer unzählige Tapfere an ſeiner Seite dahin rafften. Die Angriffe auf die Verſchanzun⸗ gen der Engländer wurden jetzt immer gefährlicher und wiederholten ſich Tag für Tag. Alle Gefangenen, die in unſere Hände fielen, ſtarben eines grauſamen Todes und dem Verwundeten auf dem Schlachtfeld wurde keine Schonung mehr zu Theil. Dadurch geriethen auch die Feinde in Wuth; ihre Vertheidigung wurde heſtiger, keinem der Unſrigen wurde Gnade geſchenkt, ſondern ijeder, der in ihre Hände fiel, ohne Barmherzigkeit nie⸗ dergeſtoßen. Eine fürchterliche Krankheit wüthet unter den Feinden; ſie verbreitete ſich auch bei uns und raffte faſt mehr Menſchen hinweg, als die ſchrecklichen Schlach⸗ ten und Gefechte, welche täglich geliefert wurden. Als die Krieger unſeres Heeres bemerkten, daß durch die unſäglichen Anſtrengungen nichts gewonnen wurde, ſon⸗ dern daß vielmehr nur das Heer ſich verminderte, daß Tauſende verloren gingen und daß auf dieſe Weiſe bald


