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ausgeübt. und auch für die Folge verſprochen hatte. Jetzt verrichtete er ein Gebet, das die um ihn Befind⸗ lichen, auf die Kniee zur Erde geſunken, mit inbrünſtiger Andacht anhörten. Dann aber entließ er ſeinen tapfern Freund mit Segenswünſchen. Binnen kurzer Zeit war nun Munorvah mit den Seinigen im Dunkel der Nacht verſchwunden.
Wilberforce kehrte zum Dorfe zurück und verſam⸗ melte alle kampffähigen Männer und Jünglinge auf dem freien Platze vor dem Magazin. Er ermahnte ſie zum Muthe und zur Beſonnenheit und ließ die Einwohner ihre werthvollſten Geräthſchaften nach dem Hügel in das Kirchlein bringen, das von einer kleinen Anzahl der tapferſten und rüſtigſten Männer bewacht wurde. Hierher trug auch er ſeine Ueberſetzungen aus der hei⸗ ligen Schrift und andere Dinge, die er im Falle eines Angriffes zu retten wünſchte. Sobald dieſes Geſchäft heendigt war, ließ der Miſſionär durch die Geſammt⸗ zahl der Einwohner eine leichte Verſchanzung errichten. Aller Pulvervorrath wurde hierher gebracht, die Waffen und Feuergewehre wurden zum augenblicklichen Gebrauch in Stand geſetzt und das Dorf verlaſſen, da man nicht ſtark genug war, dasſelbe vertheidigen zu können. Un⸗ ter dieſen Vorbereitungen floß der größte Theil der Nacht hin und der Morgen nahte. Jetzt war alles voll⸗ endet und die kleine Gemeinde verſammelte ſich um das


