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nung, um das Fernrohr herbei zu ſchaffen. Während
ſeiner Abweſenheit blieb dieſe Erſcheinung immerwährend
ſichtbar und als jetzt der Miſſionär erſchien und ſie mit Hilfe des Glaſes näher ins Auge faßte, gelangte er zu
der Ueberzeugung, daß in jener fernen Gegend eine
ziemlich große Anzahl Menſchen ſich vom Gebirge herab⸗
bewegten, die ſich durch Fackeln die gefährliche Straſſe
erhellten. Es war alſo gewiß, daß Fremde ſich nahten,
ob aber in gefährlicher Abſicht, oder ohne ſolche?— das mußte erſt die nächſte Zukunft lehren.
Der Miſſionär berieth ſich beſorgten Herzens mit Munorvah und den angeſehenſten Einwohnern des Dor⸗ fes, was wohl zu thun wäre, wenn wirklich eine Gefahr zu befürchten ſei und der Fürſt erklärte ſich ſogleich bereit, mit ſeinen Kriegern aufzubrechen und den Frem⸗ den entgegen zu gehen. Zugleich ertheilte er den Be⸗ wohnern des Dorfes den Rath, ſich für den ſchlimmſten Fall zu bewaffnen, damit ſie zur Gegenwehr gerüſtet ſeien und ihr Leben und Eigenthum vertheidigen könn⸗ ten. Wilberforce war darüber ſehr erfreut, ermahnte aber ſeinen Freund dringend, ſein theures Leben zu ſcho⸗ nen und jedenfalls ſich in kein Gefecht einzulaſſen. Er machte ihm vielmehr zur Pflicht, bei drohender Gefahr ſo ſchnell, als möglich zurückzukehren und der kleinen Gemeinde den Schutz angedeihen zu laſſen, welchen er ſchon früher bei mehreren gefährlichen Gele genheiten


