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Der Missionair : Originalerzählung : zur Belehrung und Unterhaltung für die Jugend und ihre Freunde / von Philipp Koerber.
Entstehung
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Reiterei in eine ſchmale langhingeſtreckte Lienie aufgelöſt durch dieſe Waldwildniß dem Kampfplatze mühſam ſich zu nähern ſuchen. Mehrere höhere Offiziere machten dem Kommandanten Vorwürfe über dieſen Fehler und unterließen es nicht, ihm die Gefahren in Erinnerung zu bringen, denen die Reiterei auf ihrem mühſamen Pfade durch dieſe dichtverwachſenen Forſte ausgeſetzt wäre. Allein jetzt war es zu ſpät; das ferne Getöſe des Kampfes und der Widerhall desſelben, der durch die erhabenen Wipfel rauſchte, verdrängte bald jeden andern Gedanken. Der Weg wurde ſo raſch als möglich zurück⸗ gelegt und man nahte endlich nach Ueberwältigung unglaublicher Hinderniſſe und Schwierigkeiten dem erſten Poſten. Dieſer lag auf einem wellenförmigen Hügel, von dem die Waldung abgereutet worden war und welcher gegen den Strom ein ziemlich bedeutendes Vorland bil⸗ dete. Oberſt K.. hatte dieſen Punkt gewählt, weil der⸗ ſelbe den Strom beherrſchte und weil gegenüber einige nicht unbedeutende Kraals(Dörfer) der Kaffern gelegen waren, woſelbſt früher mit den Coloniſten ein lebhafter Verkehr und Tauſchhandel beſtanden hatte. Die weite Thalſohle war hier zu Ackerland umgewandelt worden, aber die Kaffern hatten die Niederlaſſungen zerſtört und die früheren Felder waren längſt wieder ein Raub der Wildniß. Beim Ausbruch des Krieges hatten auch die Kaffern ihre Dörfer verbrannt und ſich in die