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über dieſelbe, und dieſe, von Dankbarkeit und Zunei⸗ gung zu ihrer Hausgenoſſin hingeriſſen, erzählte ihm un⸗ ter Thränen, was die bribe Perſon an ihr und ihren Kindern den langen harten Winter hindurch gethan hatte. Der tapfere Wachtmeiſter erſtaunte und ſagte dann plötzlich:„Schwerenoth, Gevatterin, die Bärbi hat
das Herz auf dem rechten Fleck! Gerade ſo eine Frau
will ich, oder keine. Wir paſſen zuſammen, wie der Nußkern in die Schale. Potz Himmel——— gleich ſoll die Sache in Richtigkeit kommen!“ Damit erhob er ſich, jedoch nicht, ohne die Zinnkanne mitzunehmen, öffnete die Stube und überraſchte da die Loy, welche heimlich gehorcht hatte und nun beſchämt zurückfuhr. „Jungfer Bärbi,“ ſagte der Wachtmeiſter:„ich bin ſeit Jahren Wittwer, habe keine Kinder und bei dreitauſend Gulden Einſtandsgeld. Ich brauche eine Frau, ſo eine, wie Sie. Will Sie mich, ſo nehm' ich Sie. Will Sie mich nicht, nun dann— aber Sie wird doch wollen? He? heraus mit der Farbe!“
Die Loy wollte davonlaufen; aber der Wachtmeiſter griff raſch zu und ſo mußte ſie Stand halten. Nach wenigen Ausreden gab ihm die brave Perſon das Ja⸗ wort und die Mender und ihre Kinder riefen:„Hoch die zukünftige Frau Wachtmeiſterin!“ Beide ſind längſt verheirathet und leben recht glücklich und zufrie⸗ den mit einander.
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