Druckschrift 
Der arme Niklas : eine Erzählung für die Jugend / von Philipp Körber.
Entstehung
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und die arme Mutter mag ſterben, ſo ſchreit es doch: Niklas, Papa!

Aber Niklas, Lorle hat ſein Papa gar nicht ganz gegeſſen, das Stückerl liegt noch in der Stube auf dem Tiſch, ſagte Hans, der nach Niklas nächſtälteſte Bube.

Haſt es gewiß in der Abſicht gemerkt, es der Klei⸗ nen wegzufireln(heimlich zu nehmen); gleich geh und hol's; aber geh leiſe, daß die Mutter nicht erſchrickt. Schau auf und frag Bärbi(die Loy), wie es mit der Mutter geht.

Ich will zur Mama, rief der kleine fünfjährige Friedi, der ſehr an ſeiner Mutter hing.

Du bleibſt, Friedi! ſprach Niklas ſtreng.

Zur Mutter will ich; darf ja Hans auch hinein.

Und ich leid's nicht, du darfſt nicht, du bleibſt außen, befahl Niklas hart.

Da fing der kleine Bube laut zu ſchreien an und nun kam mit Hans, der das Stückchen Brod, ohne es mit dem Munde zu berühren, in der Hand trug, die Loh und ſagte, indem ſie Friedi auf den Arm nahm:Ja, was iſt's mit meinem kleinen Männchen? warum weinſt du? 2

Will zur Mutter, Niklas läßt mich un 6

ſchluchzte der Kleine. Sei gut gegen deine Geſchwiſter, Niklas, 4 die Loy.Denk, wenn die Mutter ſie weinen hört,