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„Weil wir nicht folgen und immer ſo viel eſſen! Ihr ſchreit ja immer: Mutter, gib uns Brod, uns hungert! wenn ihr die Mutter ſeht und auch noch Kru⸗ men in der Hand habt. Es iſt gerade, als ob ihr nur da wäret, um immer zu eſſen und zu eſſen. Da muß die Mutter immer mehr ſchaffen und arbeiten, daß ſie es doch herbringt und vor lauter Arbeit iſt ſie krank geworden.“
„Die Kleinen ſchauten den Knaben verdutzt an, als er ſo in ſcheltendem Tone zu ihnen redete und endlich ſprach Lieſt:„Aber es hungert mich immer und das Brod ſchmeckt zu gut, Niklas. Doch wenn die Mutter davon krank wird, daß ich ſo viel Brod eſſe, ſo will ich lieber gar keins mehr eſſen.“
„Dummes Zeug!“ ſagte der Knabe,„mir ſchmeckt's ſelber. Aber ich meine, manchmal könnten wir ſchon zuwarten, bis es der Mutter ſelbſt einfällt, uns zu eſſen zu geben. Wir ſollten nicht den ganzen Tag am Brod hängen.“
„Niklas, Papa!“ ſtammelte die kleine Lorle, welche der Knabe auf dem Schooße hielt, als ſie immer von Brod reden hörte.
„Da habt ihr's! ſagte ich es nicht? Kaum iſt ge⸗ geſſen, ſo ſchreit ſchon wieder eins: Niklas, Papa! So ſchreien ſie den ganzen Tag, wie junge Raben im Neſt,
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