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einem Winkel, den die Hecke bildete, die größeren um Niklas herum, der das jüngſte Schweſterchen auf dem Schooß hielt und aus deſſen treuen Augen Thränlein um Thränlein auf das Lockenhaupt ſeines jüngſten Schwe⸗ ſterchens herabtröpfelte.
Riklas und ſeine Geſchwiſter.
„Was fehlt denn der Mutter, Niklas?“ ſagte nach langem, nur von Schluchzen und Seufzern unterbroche⸗ nem Schweigen die kleine vierjährige Lieſe zu ihrem Bru⸗ der Niklas.
„Weiß nicht,“ ſchluchzte dieſer,„ſie iſt halt recht krank.“. 8
„Wird ſie denn nicht wieder geſund?“ fragte das Kind und ſein liebliches Seſ ſich von neuem ſchmerzhaft.
„Ja, warum nicht, uieſit Was ſollte aus uns werden, wenn der liebe Gott anß Mutter auch ſterben ließe!“—
„Warum hat er ſie denn krank werden laſſen?“ meinte die Kleine.
„Da iſt der liebe Gott nicht daran ſchuld, ſen du, ihr alle, ich auch,“ rief der Knabe.
„Wir ſind dran ſchuld, Riklas? warum denz fragte die Kleine ungläubig. 7


