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Bald darauf kam die Frau aus der Hütte und trug einen Zuber um den andern voll ausgerungener Wäſche heraus. Sie rief jetzt Niklas und die andern Kinder in den Grasplatz herein, ſetzte die kleine Lorle zwiſchen die beiden weißhaarigen Buben, befahl dieſen, mit dem Kinde liebreich zu ſpielen, reichte jedem eine warme abgeſchälte Kartoffel zum einſtweiligen Zuſpitzen und Niklas mußte ihr bei dem Wäſcheaufhängen behilflich ſein. Der treu⸗ herzige Knabe war ſchon trefflich dazu abgerichtet, ſchleu⸗ derte ſeine Wäſchſtücke flink aus und trug der Mutter ſo emſig zu, daß das Geſchäft überraſchend ſchnell von ſtatten ging. In einer Stunde hingen mehr als fünfzig Hem⸗ den, lagen eine größere Menge von Taſchentüchern,
Strümpfen, Unterbeinkleidern auf dem Raſen und dazu
erhob ſich, als wolle er auch ſein Theil zum Gelingen beitragen, ein tüchtiger Wind, der das Waſſer faſt zu⸗ ſehends aus dem naſſen Linnen ſaugte. Aber kalt war er, eiſig kalt wehte er und nach kurzer Friſt hatte er die Kleinen aus dem Anger in die Hütte verſcheucht, wo ſie bei dem warmen Keſſel Schutz ſuchten. Jetzt wiſchte die Frau, nachdem ſie alles verbrauchte Waſſer weggegvſſen, raſch im Stübchen Tiſch, Bank, Stühle und den Fuß⸗ boden rein und trocken, ſtreute Sand ins Zimmer und in die Hausflur, legte dann das halb abgebrannte Holz in den Ofen, ein paar derbe Scheiter zum Nachhalten
darauf, breitete ein blendend weißes Tiſchtuch über den


