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lichſten Schmeicheleien darbot, mit den Händchen von ſich zu ſtoßen und ihre Blicke ſuchten, ſo oft auch immer von dem Orte abgewendet, dennoch ſtets wieder den Buſch, hinter dem ſich die kleine Räuberin der Brätzel verborgen hielt und ſchmauſte.
Als die Frau geſehen hatte, was wir ſoeben be⸗ ſchrieben, ſagte ſie in altbaheriſcher Mundart:
„Aber Niklas, für was biſt du bei den Kindern, als um aufzupaſſen?! Wenn du ſie nicht in Ruhe hältſt, wie kann ich mit der Arbeit zu Stande kommen! Jetzt iſts bald Mittag; ich habe heute Mitternacht angefangen und ſehnſüchtig auf dich gewartet, bis du aus der Schule kämeſt. Wenn ich die Wäſche nicht vor zwölf Uhr auf⸗ gehängt habe, ſo trocknet nichts mehr und ich kann nichts zu eſſen für uns alle brins Du leichtfinniger Schelm!“ 8
„Mutter,“ ſagte der Knabe erſchrocken,„'s Lieſi hat dem Lorle das Bretzerl genommen und ich hab' es nicht geſehen!“
„So, du haſt das Kind auf dem Schooß und ſiehſt nichts? Was treibſt denn?“
„Ich hab' etwas aus dem Katechismus bis Nach⸗ mittags auswendig zu lernen, Mutter!“ ſagte Niklas und zeigte auf das daneben an der Erde liegende Buch.
„Na, gib das Kind!“ ſagte hierauf die Frau, nahm dem darreichenden Knaben die Kleine ab und beſchwich⸗


