HerrnGrafen erklären, ich werde ihm meinenGrund dafür ſagen, und gewiß, er wird ohne Sie weiter reiſen. Der Arzt wird dann nichts mehr bei Ihnen zu thun haben: ſollten Sieyaber, wie ſie hier fremd ſind, eines Rathes, einer Beſorgung, irgend eines Aufſchluſſes über hieſige Verhältniſſe bedürfen: ſo verfügen Sie über mich! Ich zwohne unten im Hauſe, und würde es für ein Glück achten, Ihnen zu dienen.
Er verneigte ſich mit Ehrerbietung, was ſie mit Stolz in der innigſten Empfindung erwiderte, daß ſie ſeiner weiter zu gar nichts bedürfen werde
Wie er raſch die Thür öffnete, taumelte des Grafen Dienerzurück. Er ſchien gelauſcht zu haben, meldete aber mit aller Unbefangenheit, der Herr Graf erwarte den Herrn Doktor auf dem Zimmer.
Der Graf erhob ſich bei Rivières Eintritt, behielt aber die lange Pfeife bei, aus der er—
wie es ſchien— nicht ohne Befangenheit fort rauchte.— Nun, ſagte er lächelnd, hat Ihnen meine Frau Rede geſtanden, Ihnen— ihren
Zuſtand vertraut?


