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eine ſchöne Frau! ein wahrer Engel! Und ſehen Sie, wie dies glänzt!“
Roſa zeigte ihren Ring. Herr Schönzopf, wel⸗ cher die Freude ſeiner Bonne nicht begriff, fragte,
ob ſie den Diamant in der Truthenne, die ſie für
ihn gekauft, gefunden habe. Während Roſa ihrem Herrn Alles erzählte, was ſie ſeit ihrem Ausgehen gethan, entſchloß ſich Johann, ſeinen Pathen zu beſuchen; Roſa's Worte hatten wieder einige Hoff⸗ nung in ihm erweckt; indeß ſeufzte er immer noch, und als er ſein Haus verließ, warf er einen trau⸗ rigen Blick auf Carolinens Wohnung.
Als Johann im Marais anlangte, betrachtete er nicht ohne Vergnügen das Quartier, welches Zeuge ſeiner jugendlichen Thorheiten geweſen war, in einer großen Stadt iſt jedes Quartier ein Vaterland. Rachdem er einige Augenblicke vor dem Hauſe, in dem er geboren worden, ſtehen geblieben war, begab er ſich envlich zu ſeinem Pathen.
Roſa führte den jungen Mann in einen kleinen
Salon, wo Schönzopf ſaß. Johann warf ſich in ſeine Arme und ſagte:„Verzeihen Sie, daß ich einen Augenblick an Ihrer Freundſchaft gezweifelt habe. Sind Sie mir nicht mehr böſe, daß ich ein Frauenzimmer, welches ich niemals liebte, nicht heirathen will?— Nein, mein lieber Johann,“ er widerte Schönzopf, indem er ſeinen Pathen zärtlit umarmte;„nein, ich bin Dir nicht mehr böſe. Abe ich habe eine andere Heirath für Dich im Werke.
Ach, mein lieber Pathe, ſprechen wir nicht me
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