Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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rief ſie aus,„habe ich ihn fortgeſchickt, ihn mit Ver⸗ achtung behandelt Ach, Roſa, wie ſehr bereue ich es!— Mit einem Worte, Madame, kön⸗ nen Sie ihn wieder glücklich machen.— Aber wie ſoll ich ihm dieſes Wort ſagen? Er kommt nicht mehr zu mir und ich kann ihn nicht aufſuchen.— Nun, Madame, gibt es nicht tauſend Mittel? War⸗ ten Sie„

Als Luiſe ins Zimmer trat, flüſterte Roſa Ca⸗ rolinen ganz leiſe ins Ohr. Dieſe erwiderte ihr: „Ja, Roſa. ja, ich bin damit einverſtanden. Apropos und dieſes Buch?— O, es iſt wieder gefunden, Madame,“ ſagte lächelnd die kleine Bonne, machte hierauf Carolinen ein artiges Compliment und entfernte ſich eilends.

Roſa ging nun wieder in Johanns Wohnung. Als der junge Mann die Freude bemerkte, welche in ihren Augen ſtrahlte, wollte er ſie ausfragen; Roſa jedoch ſchützte Eile vor, da ihr Herr auf ſie warte, und ſagte bloß zu Johann, daß ſie ſeinen Pathen von ſeinem heutigen Beſuche benachrichtigen wolle. „Ja, Roſa, ich werde heute kommen.— Unterlaſſen Sie es auf keinen Fall, mein Herr.“

Mit dieſen Worten entfernte ſich die kleine Bonne nd kehrte zu ihrem Herrn zurück, der wegen ſeiner hicht noch immer zu Hauſe bleiben mußte und ſich e lange Abweſenheit Roſa's nicht zu erklären ver⸗ vchte. Als ſie heimkam, ſagte ſie zu ihm:„Ich lbe ihn geſunden. er wird kommen. Ich habe djenige geſehen, welche er liebte.. Ach, das iſt