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Beide miteinander zu verheirathen.— Wie! das wiſſen Sie gewiß? Setzen Sie ſich doch, meine Beſte.“
Caroline wies Roſa einen neben ihr ſtehenden Stuhl und die Bonne nahm beſcheiden auf. dem Rande deſſelben Platz.„
„Alſo Johanns Pathe hat den Plan gefaßt, ihn mit Fräulein Chopard zu verheirathen?— Ja, Madame. Da hatte mein Herr einen ſehr dummen Gedanken; aber Johann war damals ein kleiner Leichtfuß, und man glaubte, eine Heirath würde ihn zur Ordnung bringen.— Er war aber wohl in dieſes Fräulein verliebt?— Verliebt in Fräulein Chopard! Nein, wahrhaftig! das war er nie! Rie! Ach! Sie täuſchen ſich!— Doch nein, Ma⸗
dame, ich wußte immer um Alles, denn ich genoß Herrn Johanns volles Vertrauen. Er willigte nur
ſeiner Mutter zu gefallen in dieſe Heirath. Er kannte damals die Liebe noch nicht. Als er aber verliebt wurde, ſo galt dieſe Liebe auf keinen Fall Adelaiden, weil er zu gleicher Zeit den Entſchluß faßte, ſie nie zu heirathen, wodurch eben ſein Pathe ſo ſehr wider ihn aufgebracht wurde.“
„Sie denken alſo.. Ach! ſagen Sie mir doch Alles, mein liebes Kind; ſagen Sie mir die volle Wahrheit. Ich intereſſire mich ſehr für Hetrn Johann.“
Mit dieſen Worten ftellte Caroline ihren Stuhl dicht neben den der kleinen Bonne, nahm von ihrem Finger einen hübſchen Ring mit einem prachtvollen


