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deutlich aus, daß ich von Allem kein Wort verſtehe.“ Luiſe hieß Roſa eintreten. Die kleine Bonne er⸗ ſchien vor Caroline mit ſanfter und beſcheidener Miene; Caroline blickte ſie wohlwollend an, dann gab ſie Luiſen einen Wink, ſich zu entfernen. Hier⸗ auf ſagte ſie zu Roſa:„Sie kommen eines Buches wegen?— Ja, Madame.— Sie ſind alſo im Dienſte des Herrn Durand?— Nein, Madame, ich diene ſeit langer Zeit bei Herrn Schönzopf, Johanns Pathen. O, es iſt ein ſehr braver Mann, der Jo⸗ hann wie ſeinen Sohn liebt.— Ich weiß. Herr Durand ſprach öfters von ſeinem Pathen, mit dem er, ſo viel ich glaube, entzweit war.— Ja, Ma⸗ dame.— Herr Durand ſchickt Sie alſo?— O, nein, Madame, ich habe mir ſelbſt die Freiheit ge⸗ nommen.— Herr Johann befindet ſich zu Paris 2 — Ja, Madame. O, er geht gar nicht aus. Man ſieht ihn ſtets nur traurig und bekümmert.— Wie! Sie glauben, daß er Kummer hat?— Ich weiß nicht, Madame.— Kennen Sie Herrn Johann ſchon lange?— O ja, Madame. Ich bin ſehr jung in die Dienſte des Herrn Schönzopf getreten und Herr Johann beſuchte öſters ſeinen Pathen.— Sie wuß⸗ ten alſo auch um ſeine Liebe zu Fräulein Adelaide Chopard?— Liebe zu wem, Madame?— Zu Adelaide Chopard, die Johann ſeit ſeiner früheſten Jugend kennt und liebt.— Herr Johann ſoll Fräu⸗ lein Chopard ſeit ſeiner früheſten Jugend kennen! Ach! welche Lüge! Er hatte ſie nie geſehen, nie an ſie gedacht, bis Schönzopf auf den Gedanken kam,


