Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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ſagte ihr:„Madame Dorville iſt ſeit acht Tagen in Paris; ſie iſt zu Hauſe, ſteigen ſie nur hinauf.“ Roſa ſtieg die Treppe hinauf, aber vor der Thüre angekommen, blieb ſie ſtehen, um ſich auf das, was ſie ſagen wollte, zu befinnen. Nach kurzem Nachdenken fand ſie einen paſſenden Vorwand und klingelte.

Luiſe öffnete und Roſa ſagte zu ihr:„Fräu⸗ lein, wohnt hier Madame Dorville?— Ja.— Mein Gott! ich weiß nicht, ob ich Madame ſtören darf. Ich komme, um„— Wollten Sie mir es nicht ſagen?— Recht gerne: Herr Durand beſuchte dieſen Sommer Ihre Frau zu Luzarche— Ja. — Herr Durand hatte ein kleines, in rothes Saffian⸗ leder gebundenes Buch mitgenommen. Mein Gott! ich weiß nicht mehr den Titel davon. Aber Herr Durand hielt es ſehr in Ehren, weil es von ſeiner Mutter herrührte. Ich möchte mich nun erkundigen, Fräulein, ob Sie zu Luzarche dieſes Buch gefunden haben?“

„Ich habe nichts gefunden und weiß auch nicht, ob Madame das Buch, wovon Sie reden, geſehen hat. Warten Sie einen Augenblick, ich will ſie fragen.“

Luiſe berichtete ihrer Gebieterin, was man ihr geſagt hatte. Bei Johanns Name erröthete Caro⸗ line; dann erwiderte ſie mit gleichgültiger Miene: „Es iſt eine Bonne, welche fragt?— Ja, Ma⸗ dame.— Iſt ſie da?— Ja, Madame.— Sie ſoll hereinkommen, denn Sie ſelbſt drücken ſich ſo un⸗