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— Ich glaube es nicht, ich bin überzeugt davon.— Aber ſie hat mir geſagt, ſie wolle mich nicht mehr ſehen.— Weil Sie damals ſehr zornig war.— Sie hat mich mit Kälte und Gleichgültigkeit behan⸗ delt.— Dies Alles beweist nichts. Ein weit ſtär⸗ kerer Beweis aber iſt der ſchöne Brief, den ſie Ih⸗ nen drei Tage vorher ſchrieb. Weil ſie ihre Gefin⸗ nung ſo ſchnell änderte, muß man nothwendig ſchändlich auf Sie gelogen haben. O, das rührt Alles von der Chopard her.— Du glaubſt es, Roſa? — Ich bin davon überzeugt. Habe ich nicht durch die lange Adelaide Ihre Adreſſe erfabren! Sie glaubte wohl ſchwerlich, daß ich ſo ſchnell davon Gebrauch machen würde. Aber wir wollen ſehen, ob ſie ſchlauer iſt, als ich. Und Madame Dorville wohnt hier in der Nähe?— Ja, aber fie iſt gegenwärtig auf dem Lande.— Gut. Adieu, Herr Johann, Sie werden mich bald wieder ſehen.— Roſa, was willſt Du machen? Bedenke, daß ich Dir verbiete, in mei⸗ nem Namen zu Madame Dorville zu gehen, die ich nicht mehr beſuchen werde.“
„Gut! gut! ich weiß ſchon,“ ſagte Roſa und entfernte ſich, feſt entſchloſſen, auf der Stelle nach Luzarche zu fahren, obwohl ſie nicht wußte, unter welchem Vorwande ſie Caroline aufſuchen ſollte; aber als ſie auf die Straße kam, dachte fie plötzlich: „Wenn Madame Dorville Herrn Johann noch im⸗ mer liebt, ſo iſt ſie vielleicht nach Paris zurückge⸗ kehrt, um wieder in ſeiner Nähe zu ſein.“
Roſa hatte es richtig errathen, denn der Portier


