Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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Manieren, Alles machte Johann beſtürzt, der ſie erſtaunt anblickte und nicht wußte, welcher Urſache er dieſe Umwandlung zuſchreiben ſollte.

Die kleine Laura und Madame Marcelin bezeig⸗ ten dem jungen Manne viele Freundſchaft und er dankte ihnen für ihre zärtliche Theilnahme an ſeiner Geſundheit. Aber während er mit ihnen ſprach, waren ſeine Blicke immer auf Caroline gerichtet; er wollie in ihren Augen leſen, doch die angebetete Frau würdigte ihn keines Blickes. Johann bemerkte, daß ſie ſehr aufgeregt war und daß ein geheimer Kummer ihre reizenden Geſichtszüge umgeſtaltet zu haben ſchien. Er war beinahe im Begriffe, ſich vor Carolinen niederzuwerfen und ſie um eine Erklärung über ihre Kälte gegen ihn zu bitten. Aber Caroline, die ſelbſt einer tödtlichen Ungewißheit ein Ende zu machen wünſchte, verließ ſchnell den Salon und begab ſich in den Garten, wohin ihr Johann folgte.

„Ums Himmelswillen was haben Sie gegen mich, Madame? Was habe ich gethan, das eine ſolche Aufnahme von Ihrer Seite verdient?“ rief Johann aus.—„Ich glaube, mein Herr, es liegt nichts Ungewöhnliches in der Aufnahme, die Ihnen heute zu Theil wurde. Ich habe meine Freude an den Tag gelegt, Sie wieder hergeſtellt zu ſehen. und— Nein, Madame, Sie find gegen mich nimmer wie früher; verzeihen Sie, wenn ich mehr verlange, aber Sie haben mich nicht an dieſen eis⸗ kalten Ton, an dieſe ceremonielle Höflichkeit ge⸗ wöhnt„ Und warum ſoll ich Ihnen noch ver⸗