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iſt nicht das Weſentlichſte; ich bin in einer weit wichtigeren Angelegenheit gekommen. Sage mir, warum haſt Du ſeit dem Abend, wo ich Dich hin⸗ führte, die Chopards nicht mehr beſucht? Man be⸗ hauptet, Du geheſt ins Theater, auf die Prome⸗ nade, in Geſellſchaft und kümmerſt Dich nicht im geringſten um Deine Braut? Ich geſtehe Dir, mein Feund, daß man Dein Benehmen gar nicht be⸗ greifen kann und die ſchöne Adelaide ſelbſt iſt em⸗ pört darüber. Indeß iſt Deine Mutter ſeit mehr als vier Monaten todt und Du ſollteſt jetzt daran denken, die Zeit eurer Vermählung feſtzuſetzen. Du weißt wohl, daß ſchon vor der Krankheit der Ma⸗ dame Durand alle Anſtalten dazu getroffen waren, ich hatte mir ſchon eine Kleidung für dieſe Feſtlich⸗ keit machen laſſen; willſt Du nun warten, bis die Motten in meine enganliegenden Hoſen kommen?“
Johann gibt keine Antwort, ſondern erhebt ſich und geht unruhig im Zimmer auf und ab. Schön⸗ zopf, der in einem Lehnſtuhle ſitzt, folgt mit ſeinen Augen dem jungen Manne.
„Mein lieber Pathe,“ ſagt Johann endlich und bleibt vor Schönzopf ſtehen,„ich habe Ihnen ein Geſtändniß zu machen.— Ein Geſtändniß. Ich wette, Du willſt Deiner Braut ein Geſchenk machen und weißt nicht, wie Du es anbringen ſollſt?— Ganz und gar nicht es koſtet mich große Ueberwindung„ denn es wird Sie beleidi⸗ gen; aber ich muß es Ihnen doch geſtehen.— Wie ſo, mein Junge, erkläre Dich, laß mich nicht zwei


