Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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einem alten reichen Junggeſellen, ver nicht weiß⸗ was er mit ſeinem Gelde anfangen ſoll und der ſich zu Tod langweilen würde, wenn wir nicht die Güte hätten, ihn fünf bis ſechs Feten alljährlich geben zu laſſen. Da er in ſeinem Hotel einen ſehr ſchönen Garten beſitzt, ſo arrangiren wir immer im Sommer eine Fete, weil man alsdann den herr⸗ lichen Garten genießen kann. Sie gehen doch mit, nicht wahr?— Recht gern. obwohl ich mich noch ziemlich linkiſch in vornehmer Geſellſchaft fühle. — RNein, es macht ſich.„ Sie haben bereits eine gute Haltung.. Sie haben in dem Hauſe, wohin ich Sie letzthin führte, Ihr Geld mit Anſtand ver⸗ loren; aber warum kein Wort ſprechen, ſich nie⸗ mals in die Unterhaltung miſchen?— Ich würde nur eine Dummheit ſagen.— Bah! Sie ſind zu ſchüchtern; und glauben Sie denn, daß man in vornehmer Geſellſchaft keine Dummheiten ſagt? Es geſchieht nur mit feſtem Tone, mit Anmaßung, und dann hält mans für geiſtreich.— Ich glaube nicht, daß die meinigen dafür gelten würden.— Man wird ſingen, Muſik machen.— Ich verſtehe nichts davon.— Gleichviel. man muß die Talente immer beurtheilen, als ob man ein großer Kenner wäre WMan muß ſeine Meinung ausſprechen man muß ſagen: das iſt entzückend! das iſt gött⸗ lich! ſelbſt auf die Gefahr hin, ſich zu täuſchen; es iſt immer beſſer, als wenn man nichts ſagt.— Aber die Furcht, mich unpaſſender Ausdrücke zu be⸗ dienen, hält mich fortwährend zurück.— Ahl z. B.