Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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Befriedigung ſeiner Vergnügungsſucht nicht immer hinreichten, nahm keinen Anſtand, auch aus der Börſe ſeiner Freunde zu ſchöpfen, und die Johanns war ihm niemals verſchloſſen. Aber Gerſae ging bei ſeinen Handlungen doch wenigſtens offen zu Werke. Sein unumwundenes Geſtändniß, er könne nicht ſagen, wenn er das Entlehnte wieder heimzu⸗ geben im Stande ſei, und er verbrauche mehr als

er habe, entſchuldigte wieder Vieles.

Gerſac, ein geſcheiter junger Mann von gutem Tone durchſchaute Johann, deſſen Offenherzigkeit und Originalität ihm geſielen, auf der Stelle. „Mein Lieber,“ ſagte er zu ihm,„Sie haben bis jetzt in einer andern Welt gelebt, Sie ſind noch ein Neuling in dem, was Sie kennen lernen wollen, aber Sie beſitzen Naturanlage und Geld damit kann man erlangen, was man will. Sie wollen heute als ein faſhionabler junger Mann erſcheinen und einen Salon beſuchen. zählen Sie auf mich, ich werde Ihnen ſchon Anleitung geben.“

Johann lächelte über Gerſac's zuverſichtliche Sprache, aber er befolgte ſeinen Rath und bereits hatte Gerſac Johann in mehre kleine Soiréen ge⸗ führt, wo dieſer, um keine Tölpeleien zu begehen, weder ſich zu bewegen, noch zu ſprechen wagte.

Eines Morgens kam Gerſac auf Johanns Zim⸗ mer und ſagte zu ihm:„Mein Freund, heute Abend will ich Sie in eine große Geſellſchaft führen⸗„ eine muſikaliſche Soirée.. Punſch. Ball kurz, Sie werden alles Mögliche finden. Es ift be