Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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men, klingelt er, worauf Johanns Bedienter ihm offnet.

„Iſt der junge Herr Durand zu Hauſe?“ fragt Herr Chopard.„Nein, mein Herr iſt nicht da.— Ah! er iſt nicht da., zum Teufel! er iſt alſo aus⸗ gegangen?— Ja, mein Herr.— Geht er öfters aus?— Alle Tage. WMein Herr iſt faſt nie da⸗ heim.— Gleichviel, ich will doch eintreten, denn ich wünſchte ſeine Wohnung zu ſehen.“

Der Bediente läßt den Herrn, deſſen ehrliches Geſicht keine ſchlechten Abſichten verräth, eintreten⸗ folgt ihm aber in jedes Zimmer, wovon Chopard Einſicht nimmt.

„Der Tauſend! welche Eleganz!.. ausgezeichnet hübſch! Sagte ich doch, er würde uns eine Ueber⸗ raſchung bereiten... Hat er Ihnen von dieſer Veberraſchung nichts gefagt?— Mein Herr hat mir nichts geſagt.— Für einen Verliebten iſt er ſehr discret!... Ah! das iſt der Speiſeſaal... dort der Geſellſchaftsſalon...— Mein Herr hat keinen Salon, er empfängt Niemand..— Ja, jetzt nicht, aber ſpäter.. was iſt das?— Ein kleines Loilettenzimmer.— Und dann?— Dies iſt Alles, mein Herr, außer einer Kammer, die ich oben habe.— Wie! dies iſt Alles? Aber es iſt zu klein. Und die Küche?— Es iſt keine Küche da, mein Herr.— Keine Küche! Iſt er toll? Dieſe Piece iſt doch für eine Haushaltung höchſt nothwendig.— Mein Herr iſt ledig.— Ich weiß wohl, daß er jetzt ledig iſt, aber er wird es nicht lange mehr