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1 beſucht. Und von Herrn Schönzopf hört man auch nichts mehr.— Er muß krank ſein.— Lieber Papa, gehen Sie doch zu ihm, ich bitte Sie darum.“ . Herr Chopard gibt dem Verlangen ſeiner Tochter nach und begibt ſich zu Schönzopf. Seit fünf Wo⸗ chen mußte Johanns Pathe eines leichten Gichtanfalls 8 halber das Haus hüten; die Langeweile vertrieb er ſich dadurch, daß er mit ſeiner kleinen Bonne Dame ſpielte, und da Johann ihn nicht mehr beſuchte, ſo war er der feſten Meinung, daß derſelbe fortwährend bei den Chopards ſich aufhalte.
Mamſell Roſa öffnete Herrn Chopard die Thüre; dann ging ſie fortwährend aus und ein, um zu er⸗ fahren, was er ihrem Herrn ſagen würde.
„Nun, lieber Freund, haben Sie den Hochzeittag ſchon beſtimmt?“ fragte Schönzopf, als er Chopard
ins Zimmer treten ſah.„Madame Durand iſt ſchon über drei Monate todt und ich begreife, daß die jungen Leute, welche ſehr verliebt ſind
„Nein, lieber Freund, darum handelt es ſich jetzt nicht. Ich wollte mich vor Allem erkundigen, warum man nichts mehr von Ihnen vernimmt.— Sie ſehen ia, ein kleiner Gichtanfall aber es hat nichts zu bedeuten. es geht wieder weit beſſer und ich hoffe der Hochzeit meines Pathen mit ganz geſunden Füßen beiwohnen zu können. Er vernachläſſigt mich,
4 der gute Johann, aber ich verzeihe ihm, denn ich kann mir wohl denken, daß er ftets bei Ihnen ſteckt, † nicht wahr?“
„Keineswegs, lieber Freund Im Gegentheil


