Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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ſchöne Adelaide, eine völlige Umwandlung vorge⸗ nommen. Sie haben dieſe Metamorphoſen bewirkt. — Wie Diana, die ihren Geliebten in einen Hirſch verwandelte Ha! ha! ha!— Ach, Papa! wie ſchrecklich verſeſſen find Sie doch auf Ihre Wort⸗ ſpiele!“

Schönzopf entfernt ſich mit dem Verſprechen, ſeinen Pathen bald herzubringen. Um den dringen⸗ den Bitten ſeines Pathen ein Ende zu machen, wil⸗ ligt Johann endlich ein, ihn eines Abends zu den Chopards zu begleiten.

Johann wird mit einer Zuvorkommenheit em⸗ pfangen, unter welche ſich die von den Umſtänden gebotene Trauer miſcht. Fräulein Adelaide hat eine Toilette gemacht, worin Schwarz vorherrſcht, um ihrem Verlobten zu zeigen, daß ſie an ſeinem Schmerze Theil nehme. Madame Chopard ſpricht nicht von Liqueuren und Herr Chopard hat verſprochen, keine Calembourgs zu machen. Man beobachtet den gan⸗ zen Abend hindurch eine ernſte Haltung; Schön⸗ zopf glaubt ſogar, es gebühre ſich, nur halblaut zu ſprechen und möglichſt ſtill im Salon umher⸗ zugehen.

Nach Verfluß einer Stunde hat Johann genug; er ſteht auf und verabſchiedet ſich ziemlich kalt von Fräulein Adelaide, die einen ſchweren Seufzer aus⸗ ſtößt und ihm eine Hand reicht, die er aber nicht küßt, worauf fie zu ſich ſelber ſagt:„Er muß ſchreck⸗ lich angegriffen ſein!“

Nachdem Johann forigegangen iſt, ſagt Schön⸗