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Johann.„Man muß immer auf ſeinem Platze Rtzen bleiben und das iſt ſcheußlich.“
Sämmtliche Damen machten eine Bewegung des
Staunens. Herr Valcourt biß ſich in die Lippen
und Johann, welcher glaubte, es gehöre zum guten Tone, ſich auf dem Stuhle zu wiegen, ſchaukelte ſich und ſummte einige Liederſtrophen. Aber nicht ge⸗ wöhnt an derlei Uebungen ſtieß er mit ſeinem Stuhl an eine Fenfterſcheibe und brach dieſelbe in Stücke.
Dieſer Vorfall vermehrte Johanns Verlegenheit, während die Damen und Valcourt unter einander murmelten:„Der Herr ſcheint entſchloſſen, Alles zu zerbrechen.. Ein ſehr liebenswürdiger Menſch für einen Salon.— Welch ſonderbares Benehmen!— Und ſeine Kleidung, meine Damen, bewundern Sie
doch ſeine Schleife!— Was er für unanſtändige
Ausdrücke hat!— Wo zum Teufel hat Madame
Dorville, die ſonſt einen vortrefflichen Geſchmack be⸗
ſitzt, eine ſolche Bekanntſchaft gemacht?“
Johann entſchuldigte ſich wegen der zerbrochenen
Fenſterſcheibe und Caroline erwiderte:„Ich bin ſchuld, mein Herr, denn ich hätte Ihnen bemerklich
machen ſollen, daß mit Ihrem Schaukeln Gefahr verbunden ſei. Aber Sie ſind doch nicht verletzt.
das iſt die Hauptſache“
Johann ſtellte ſeinen Stuhl weit vom Fenßter
hinweg und kam nun den Damen ganz nahe. Ca⸗ roline, welche die Urſache des ſtattgefundenen Flü⸗ ſterns errieth, wandte ſich gegen Madame Beaumont
und ſagte zu ihr;„Apropos, meine liebe Freundin,


