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hatte, ſtand er raſch auf und ſagte:„Meiner Treu, Du haſt Recht ich will Madame Dorville be⸗ ſuchen.“
„Beeilen Sie ſich, mein Herr,“ ſagte Roſa zu Johann, der ſich raſch entfernte; hierauf rieb ſich die Bonne die Hände und ſagte:„Ha, wie froh bin ich, daß ich das weiß!.. So, Herr Schönzopf, Sie ſtiften Heirathen, ohne mich zu befragen... gut, wir wollen ſehen.. Herr Johann iſt ſo wenig in Mamſell Chopard verliebt, als in meine große Zehe! Das iſt ganz recht„ Ich kann dieſe Chopards, die mich als eine Magd betrachten, nicht ausſtehen.“
Nachdem Johann vorher zu Hauſe mit einiger Sorgfalt— zum erſtenmal in ſeinem Leben— ſeine Toilette gemacht hatte, begab er ſich in einem Ca⸗ briolet in die Rue Richer. Vor dem Hauſe der Madame Dorville angekommen, fühlte er ſein Herz klopfen, er empfand eine Unruhe, wovon er ſich keine Rechenſchaft geben konnte, und fragte deßhalb zitternd den Portier nach Madame Dorville.
„Steigen Sie nur hinauf, mein Herr, Madame iſt zu Hauſe,“ erwiderte der Portier.—„Wie wird dieſe Dame mich empfangen?“ dachte Johann, indem er langſam die Treppe hinaufſtieg.„Viel⸗ leicht findet ſie es ſonderbar... Indeß hat ſie mich eingeladen.. Was werde ich zu ihr ſa⸗ gen? Ich werde ſie zuerſt fragen, wie ſie ſich befinde. das iſt ganz natürlich. Es ſcheint mir, daß ich ſchön genug gekleidet bin, um ihren


