Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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25 Kurz, Sie ſind in einem um zu wiſſen.. Und dann verſteht es ſich.

Sei es, daß Jungfer errathen hatte, daß ſie Johann geßalle, oder daß dieſer ihr zeigen wollte, wie er den Damen den Hof mache, kurz die Unter⸗ haltung hatte bereits über eine Stunde gedauert, als Schönzopf heimkam; da er einen Hausſchlüſſel hatte, ſo klingelte er nicht und gelangte unbemerkt bis in den kleinen Salon, in welchem Johann noch mit der jungen Bonne plauderte.

Schönzopf ſchnitt diesmal eine Grimaſſe, welche keinem Lächeln glich; es kam ihm vor, als ob ſein Pathe und die junge Bonne allzu vertraulich mit einander koſeten.

Johann indeß ging ſeinem Pathen fröhlich ent⸗ gegen und ſagte:„Ich erwartete Sie..— Das ſehe ich,“ erwiderte Schönzopf und biß ſich in die Lip⸗

pen;„biſt Du ſchon lange hier?— Herr Johann

iſt ſo eben gekommen,“ rief die Bonne.—„Bahl Lügen Sie doch nicht,“ ſagte Johann,„ich bin ſchon über eine Stunde da.“

Roſa erröthete, indem ſie wahrſcheinlich fand, daß Johann doch allzu frei ſei und daß es ihm wirklich an Weltklugheit fehle.

„Worüber plauderteſt Du denn mit Roſa,“ fuhr Schönzopf nach einem Augenblicke fort.—„Herr Johann erzählte mir von ſeiner Reiſe,“ ſagte Roſa. —„Von meiner Reiſe? Ich habe Ihnen kein Wort davon geſagt! Ich ſagte Ihnen ja, daß Sie ſehr hübſch ſeien, Roſa.— Ah! das war aus Spaß,