Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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legt ihm Brod und Käſe vor und betrachtet ihn mit vieler Neugierde. Während Johann ißt, hat er alle möglichen Fragen zu beantworten, die der Bauer an ihn richtet. Eine Weile nachher kommt der älteſte Sohn, der durch unermüdliche Arbeit ſeinem an einem Fuße gelähmten Vater ein ſorgen⸗ freies Leben bereitet. Rührende Worte der Liebe werden zwiſchen Vater und Sohn ausgetauſcht und machen auf Johann einen unbeſchreiblichen Eindruck, ſo daß dieſer den feſten Entſchluß faßt, am nächſten Morgen nach dem dreizehn Stunden entfernten Paris zu ſeinen Eltern zurückzukehren.

Johann theilt mit dem älteſten Sohne des Bauers das Bett. Aber der Schlaf kommt nicht in ſeine Augen, allzuviele Gedanken bewegen ſein Herz und ſeinen Geiſt; er wirft ſich ſeine Flucht vor, er denkt an den Kummer, den ſeine Eltern erdulden müſſen, an die Art, auf welche er ihre Liebe, ihre Nachſicht gegen ihn belohnt. Welcher Unterſchied zwi⸗ ſchen ſeinem Betragen und dem der Kinder dieſes armen Bauers, deſſen älteſter Sohn jetzt ſo ruhig neben ihm ſchläft.„Ich will zu meiner Mutter zurückkehren,“ dachte Johann,„dann werde ich ſo ruhig ſchlafen als er.“

Der Tag erſchien endlich und die Bewohner der Hütte ſtanden frühzeitig auf. Man frühſtückte, der älteſte Sohn nahm Hacke und Spaten und ging an die Arbeit. Johann erkundigte ſich nach dem Wegz vor ſeiner Abreiſe wollte er all ſein Geld dem Bauern geben, dieſer aber nahm nur einen ſehr