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Gleich als hätte man ihm ein Meduſenhaupt vorgehalten, wird Demar blaß und kann keinen Schritt weder vor⸗ noch rückwärts thun. In Folge einer unter bedenklichen Umſtänden bei ihm gewöhn⸗ lichen Bewegung iſt Gervais ſogleich unter einen einen Tiſch geſchlüpft; Johann hingegen, der bei dem Gedanken zuſammenſchaudert, als Mitſchuldi⸗ ger eines Diebſtahls verhaftet zu werden, während ſein Gewiſſen ihm nichts vorwerfen kann, entfernt ſich ſchnell von ſeinen Kameraden, läuft nach dem Hintergrunde des Gartens und ſpringt über die nur vier Fuß hohe Mauer ins Freie, wo er über eine Stunde weit flieht, ohne anzuhalten oder zurück⸗ zublicken.
In einem Gehölze legt er ſich endlich vor Mat⸗ Ligkeit nieder und ſchläft ein. Als er wieder auf⸗ wacht, iſt es vereits finſtere Nacht. Da ſieht er in der Ferne ein Licht; er geht darauf zu und kommt an ein elendes Bauernhäuschen. Auf ein leichtes Klopfen an der Thüre erwidert eine Kinderſtimme: „Biſt Du es, Johann?“
Unſer Reiſender iſt ein wenig überraſcht, an einem ihm völlig unbekannten Orte ſeinen Namen nennen zu hören. Indeß iſt die Stimme, welche ihm zurief, ſo ſanft, daß er nicht umhin kann, als⸗ bald zu antworten:„Ja, ich bin's.“
Die Thüre wird geöffnet, ein ſieben⸗ bis acht⸗ jähriger Knabe mit ſanftem, naivem Geſichtchen erſcheint auf der Schwelle und ruft, als er den jungen Reiſenden ſieht:„Ach, das iſt nicht Johann!“


