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raden,„morgen wäre die beſte Gelegenheit, Geld zu verdienen, wenn man den Bauern einige Gau⸗ keleien vormachte.— Was für Gaukeleien?“ fragte
Gervais.—„Ich weiß noch nicht, aber man muß
die Sache überlegen.— Nun,“ ſagte Johann,„wir wollen über eine Poſſe nachdenken; ich bin dabei.“
Unſere Helden gingen wieder in das Wirthshaus zurück, wo ſie übernachten und ſoupiren wollten. Jeder ſann auf ein leichtes Mittel, um am folgen⸗ den Tage Geld zu verdienen.
„Wenn wir Kartenkunſtſtücke machten?“ ſagte Demar.—„O! die Bauern ſind ſo abgeſchlagen als wir.— Ich,“ ſagte Gervais,„ich kann mich drei Minuten lang auf den Händen halten und die Füße in die Höhe ſtrecken.— Das hat man ſchon geſehen.— Ich verſchlinge Flachs.— Iſt zu ge⸗ wöhnlich.— Gervais Du haſt einen ſo guten Ma⸗ gen, könnteſt Du nicht ein Meſſer verſchlucken?— O nein, das kann ich nicht.— Verſuchs einmal. — Nein, es würde nicht gehen.— Wenn wir nur eine Merkwürdigkeit ſehen laſſen könnten, das wäre einträglich; die Bauern ſind ſehr neugierig; wir würden viel Geld gewinnen.— Der Teufel auch! Was könnten wir ihnen denn zeigen, das fſie nicht ſchon geſehen hätten?— Wir wollen ihnen eine Mißgeburt zeigen, wie man ſo viele auf dem Bou⸗ levard du Temple zu Paris ſieht.— Eine Mißge⸗ burt? Wir haben ja keine.— Glaubt ihr, daß alle diejenigen, welche ſolche zeigen, mehr haben, als wir? Es handelt ſich nur darum, eine zu
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