Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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Geld! Wir wollen doch zählen, was wir noch befitzen. Dann weiß man wenigſtens, woran man ſich halten muß.“

Johann zieht ſeine Goldſtücke aus ſeiner Weſten⸗ taſche und zählt ſie auf einem Tiſche.„Meine Rech⸗ nung wird bald gemacht ſein,“ ſagt Gervais,„ich beſitze keinen Sou.— Und ich hatte vierundzwanzig Sous bei mir,“ ſagt Demar,„hier find ſie, ich lege ſie zur Maſſe.“

So ſprechend wirft er ſeine Münze auf Johanns Geld.„Jetzt,“ ſagt er,„muß man Alles in drei gleiche Haufen theilen und Jeder ſeinen Part neh⸗ men.— Zu welchem Zwecke?“ bemerkt Johann.— „Haben wir nicht geſchworen, Glück und Unglück miteinander zu theilen? Geld aber iſt Glück; theilen wir alſo.— Da wir uns aber nicht trennen, ſo ſehe ich die Nothwendigkeit, das Geld zu theilen, keines⸗ wegs ein. Wenn nur Einer bezahlt, ſo iſt es genug.“

„Allerdings,“ ſagte Gervais,„wenn Johann immer bezahlt, ſo verlange ich nichts weiter.“

„Nein, nein,“ ſagt Demar,„man muß theilen, das iſt natürlich und hindert Johann deßhalb nicht, zu zahlen, wenn er will.“

„Ich werde nicht theilen,“ ſpricht Johann mit entſchiedenem Tone und ſieckt all ſein Geld wieder in ſeine Taſche.„Ihr habt meine Kleider angezo⸗ gen; ich habe nichts dagegen; was aber dieſes Gold betrifft, ſo verbrauche ich es mit euch, will jedoch das Vergnügen haben, es auch ſelbſt auszugeben.“

Demar, obwohl um ein ganzes Jahr älter als