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verlaſſen, eine falſche Scham hält ihn zurück; De⸗ mar und Gervais würden ihn auslachen.
Demar und Gervais, die ſchon längſt aufge⸗ ſtanden waren, kehrten jetzt in das Schlafzimmer zurück und nun hatten Johanns Betrachtungen ein Ende. Er bemerkte eine große Veränderung in dem Coſtüme ſeiner Kameraden: Demar hatte aus dem Bündel einen hübſchen Rock, eine Caſimirweſte, die grauen Hoſen und weiße Wäſche genommen. Gervais hatte gedacht, daß zu den ſchönen blauen Hoſen auch etwas Anderes als ſein Kamiſol und ſeine ſchwarze Halsbinde gehöre, er hatte deßhalb den in dem Bündel noch übrigen Rock angezogen und ſeine Toilette mit einer Weſte und einer wei⸗ ßen Cravatte vervollſtändigt; auf dieſe Weiſe blieb von dem umfangreichen Bündel Johanns nichts mehr übrig als einige Hemden und Strümpfe.
„Ei, wie ſchön Ihr ſeid!“ ſagte Johann, in⸗ dem er ſeine Freunde betrachtete.—„Ja, wir haben aus dem Paket genommen, was uns zuſagte,“ verſetzte Demar.—„Wir ſehen viel beſſer aus, nicht wahr?— In der That, Ihr habt meine ſchönſten Kleider angezogen.— Hat nichts zu ſagen, es iſt ja Alles gemeinſchaftlich; was dem Einen fehlt, das muß der Andere hergeben, wenn er's hat, und es ſcheint mir, dieſer Grundſatz ſei nicht mehr als billig.— O ja, ſehr billig,“ erwiderte Johann, indem er eine leichte Grimaſſe zu unter⸗ drücken ſuchte.
„Apropos,“ begann Demar wieder,„und das


