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Betten zugerichtet worden waren. Gervais wählte das von der Thür und dem Fenſter am weiteſten entfernte und ſetzte ſich darauf, indemer ſagte:„Hier ſchlafe ich.“
„Ei, der iſt nicht dumm,“ ſagte Demar,„er wählt gerade den beſten Platz.“ Und auf Gervais zugehend, nimmt ihn Demar bei den Füßen, zieht ihn auf den Boden herunter und ſetzt ſich an ſeiner Stelle auf das Bett. Dadurch gerathen Beide hinter einander und Gervais erhält von Demar eine derbe Ohrfeige; Johann muß nun wieder aufſtehen und Frieden ſtiften. Diesmal erhält Demar den Vorzug.
Johann ſchlief ſehr lange. Als er aufwachte, veläſtigte der Dunſt des Weines und und der Ta⸗ vaksrauch ſein Gehirn nicht mehr; er blickte rings umher und ftaunte, daß er ſich in einem Wirths⸗ hauſe befand. Zuerſt war es ihm vorgekominen, als ſei er zu Hauſe bei ſeinen Eltern. Jetzt dachte er über die Folgen ſeiner Flucht nachz er dachte an ſeinen Vater und an ſeine Mutter; an ſeine Mut⸗ ter beſonders, die ihn ſo ſehr liebte und ohne Zweifel über ſeine Abweſenheit ganz troſtlos warz mit dem Gelde, welches ſie ihm gab, wollte er ferne vom väterlichen Hauſe leben, und es ſagte ihm ſein Gewiſſen, daß er einen ſehr ſchlechten Gebrauch von dieſem Geld mache. Ein Seußzer entwand ſich ſeiner Bruſt und Thränen netzten ſeine Augenwimpern; wäre er allein, ſo würde er jetzt zu ſeiner Mutter zurückkehren und müßte er auch mit Waſſer und Brod vorlieb nehmen. Aber er kann ſich nicht entſchließen, ſeine Kameraden zu


