Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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vais, denn die Deinigen find zerriſſen; machet aber keine Dummheiten mehr wie dieſe, man hielte uns ſonſt für drei Kinder.“

Gervais zog die Hoſen mit triumphirendem Lä⸗ cheln anz Demar wagte nichts mehr zu entgegnen und ſuchte ſeine üble Laune zu verbergen. Hierauf machte man ſich wieder auf den Weg und es war bereits Nacht, als die jungen Reiſenden zu Bagno⸗ let ankamen; ſie machten den Tag über nur eine kurze Strecke Weges, weil ſie ſich oft amüfirten und nicht immer auf der Straße blieben.

„Hier muß man übernachten,“ ſagte Johann.— „Ja, und ein gutes Souper einnehmen,“ ſagte Gervais;„und morgen nach dem Frühftücke ſetzen wir unſere Reiſe weiter fort.— Aber was iſt denn dies für eine Stadt, ich ſehe ja keinen Traiteur? — Es iſt ein elendes Dorf.— Da iſt's nicht ſo glänzend wie zu Menil⸗Montant!— Meine Herren, wenn man reist, ſo muß man ſich auf Hohes und Riederes gefaßt machen.— Was ſoll das heißen? — Daß man nicht immer gute Küchen findet.— Ah, meine Herren, ich rieche Braten; hier herum iſt ein Traiteur.“

Wirklich näherten ſich unſere Reiſenden einem

Wirthshauſe. Mit entſchloſſener Miene traten ſie

in das große Zimmer gerade vor der Küche und riefen:„Kann man hier ſoupiren und ſchlafen?“ Der Wirth, ſeine Frau und die Magd kamen miteinander aus der Küche und ſchienen verwundert über das jugendliche Alter der drei Reiſenden.