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ſtarb beinahe vor Hunger, aber er wollte erſt an einem ſicheren Orte Halt machen.
Draußen vor der Barriere ſuchten ſie eine Kneipe von hübſchem Aeußeren, um dort eine Mahlzeit einzunehmen. Zu Menil⸗Montant fehlt es nicht an Wirthshäuſern. Die Flüchtlinge traten in die⸗ lenige Schenke, deren Küche am weiteſten ihren Geruch verbreitete und ließen ſich ein Diner vor⸗ ſetzen. Da jedoch Johann noch lebhaft an den Wachpoſten dachte, ſo trank er diesmal nur ſehr mäßig, und forderte ſeine Freunde auf, das Gleiche zu thun.
Das herrlichſte Diner bei einem Traiteur zu Menil⸗Montant koſtet nicht ſo viel, als ein Gabel⸗ frühſtück in einem Kaffeehauſe zu Paris. Voll Ver⸗ wunderung, daß eines ſeiner Goldftücke für das Diner nicht drauf geht, ruft Johann nach Bezah⸗ lung der Karte:„Wahrlich, Freunde, nun können wir uns lange Zeit amüfiren.—„Das wollen wir auch,“ ſagte Demar.—„Jedenfalls,“ fügte Gervais hinzu.
Man begab ſich wieder auf den Weg, lachte, ſprang und ſpielte. Bei einem ſolchen Spiele zer⸗ riß Gervais ſeine Hoſen dergeſtalt, daß er nimmer darin gehen konnte.„Ach, mein Gott, wie bin ich zugerichtet!“ rief er;„blicket nur mich an, ich darf kein Dorf mehr betreten, Alles würde mich verhöh⸗ nen. Was ſoll ich anfangen, da ich keine anderen Hoſen mehr habe?“
„Dummer Kerl! wähle Dir ein Paar aus mei⸗ nem Paket,“ ſagte Johann.
WMan ſetzte ſich unter Bäume. Johann machte


