Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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trocknete. Ich bin gelaufen, wie ein Windhund, denn ich fürchtete, man möchte meine Flucht be⸗ merken. Ihr wißt noch nicht, daß man mich bei Waſſer und Brod in mein Zimmer eingeſperrt hat.“

Demar und Gervais drückten ihre höchſte Entrü⸗ ſtung darüber aus.„All mein Geld iſt in dieſer Börſe,“ ſagte Joyann, werdet ihr mit mir gehen? — Wir ſind unzertrennlich, das verſteht ſich.— In dieſem Falle ſollten wir uns ſo ſchnell als mög⸗ lich fortmachen, denn mein Pathe Schönzopf könnte mir ſehr leicht nachrennen. Müſſet ihr vielleicht vor⸗ her nach Hauſe gehen?—„Wozu denn?“ ſagte Demar,„ich trage meine Garderobe an meinem Leibe und es iſt unnöthig, daß ich von meinem Vater Abſchied nehme, da er mich bereits zweimal vor die Thüre geſetzt und gebeten hat, nicht mehr zu kommen.“

„Ich wurde erſt noch dieſen Morgen geſchlagen,“ ſagte Gervais. Sie nennen mich immer faul. Nun das Spielen iſt mir lieber. Ich habe noch ein altes Paar Hoſen und eine Wefte zu Hauſe, aber beide Stücke ſind ſo ſchlecht, daß ich fie nicht holen mag. Da zudem Johann Effekten beſitzt und Alles gemeinſchaft⸗ lich unter uns iſt, ſo werden wir alle Drei genug ha⸗ ben.—„Allerdings,“ ſagte Demar.—„In dieſem Fall, meine Freunde, wollen wir gehen.— Welchen Weg? — Iſi einerlei, wenn er nur zur Stadt hinausführt.“

Bald erreichten unſere drei Helden die Bvule⸗ vards, ſodann die Vorſtädte und verließen Paris durch die Barriere von Menil⸗Montant. Johann