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Brod zum Fenſter hinaus. Dann legte er ſich nieder und ſagte:„Lieber will ich nie mehr eſſen, denn eine ſolche Mahlzeit halten.“ Als er aber am andern Morgen erwachte, da mahnte ihn der Magen an ſeine Unbeſonnenheit; wie ſehr wünſchte er jetzt das Brod wieder zurück, das er geſtern Nacht verſchmähte! Ungeduldig ging er im Zimmer auf und ab, rüttelte an der feſt verſchloſſenen Thüre und murmelte einige Flüche, denn er glaubte ſchon, man wolle ihn vor Hunger ſterben laſſen.„Aber ein ſolches Verfahren laſſe ich mir nicht gefallen,“ ſagte er.„Habe ich doch 24 Goldſtücke, mit welchen ich mir und meinen Freunden gütlich thun könnte. Meine armen Freunde, ich habe ſie ſeit unſerem geſtrigen Abenteuer nicht mehr geſehen. Sie find gewiß äußerſt beſorgt um mich.“ Johanns Unruhe ſteigerte ſich mit jedem Augen⸗ blicke; er nahm ſein Gold, zählte es und ſtampfte dann vor Zorn auf den Boden. Endlich öffnete er das Fenſter und ſagte:„Nein, bei allen Teufeln, ich bleibe nicht hier. Wenn es meinem Vater Freude macht, mich in dieſen Käfig zu ſperren, ſo finde ich wenigſtens ganz und gar kein Vergnügen daran.“ Johann betrachtete die Dächer. Bis aufs nächſte Dach waren es nur drei Schritte von ſeinem Fenſter aus. Dieſer kurze Weg war iedoch mit Gefahr ver⸗ bunden, aber was riskirt man nicht mit ſechszehn Jahren? Bereits hatte er ſein Gold in der Taſche und einen Fuß im Fenſter. Da beſann er ſich
plötzlich, trat zurück, öffnete ſeine und Paul de Kod. XC1R.


