Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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erzielt, als Katharine völlig verwirrt ins Zimmer trat und rief:„Ach Gott, Madame! Ach Gott! Herr Johann iſt fort.“

„Fort!“ rief Madame Durand und Alles ſtand auf, während der Herbariſt die Bonne erſuchte, ſich deutlicher zu erklären.

„Sie werden wohl wiſſen, Herr, daß Sie mir dieſen Morgen den Schlüſſel zu Herrn Johanns Zimmer gaben und ſagten: Wenn es Zeit iſt, ſo holen Sie ihn herunter. Ich wollte indeſſen nach⸗ ſehen, ob der junge Herr nichts bedürfe und ob er ſich in ſeinem Zimmer nicht zu ſehr langweile. Ich trete alſo ein und blicke überall umher, aber nir⸗ gends kein Johann. Seine Kommode iſt offen, die Schubladen ſind leer, wahrſcheinlich hat er ſeine Effekten zuſammengepackt, und da ſein Fenſter auf das Dach geht, welches zum Speicher führt, ſo wird er dort hinausgeſtiegen ſein.“

„Mein Sohn hat uns verlaſſen!“ ruft Madame Durand verzweiflungsvoll und fällt ohnmächtig auf ihren Stuhl zurück; Katharine und Frau Mola eilen ihr zu Hülfe; Herr Durand begibt ſich in das Zimmer ſeines Sohnes; Frau Ledour erzählt dieſes Abenteuer allen Perſonen ihrer Bekanntſchaft; Schön⸗ zopf nimmt Stock und Hut und betheuert:„Ich ſtehe Euch dafür, daß ich ihn wieder finden werde.“ Die übrigen Verwandten gehen ruhig nach Hauſe und ſprechen:„Da Johann fort iſt, ſo wäre es ver⸗ gebliche Mühe, lange darüber nachzugrübeln, was man aus ihm machen könnte.“