Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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Er geht mit ſehr ſchlimmen Kameraden um und man muß durchaus die geeigneten Maßregeln er⸗ greifen, um dieſem Unfuge zu ſteuern.“

„Nun, welches iſt denn Deine Anſicht?“ fragte Madame Durand.—„Meine Anſicht? WMeine Anſicht iſt, unſere Verwandten zu verſammeln und mit ihnen zu berathen, durch welches Mittel wir Johann zu einem ſolideren Menſchen machen können.“

Das Abenteuer mit der Wache hatte Madame Durand erſchreckt, ſie billigte einen ſolchen Fami⸗ lienrath, und noch an demſelben Abend wurden alle Verwandten, die Johanns Taufe beigewohnt hatten und noch lebten, auf den folgenden Sa ins Haus des Herbariſten eingeladen.

Außer der Pathe, dem Dominoſpieler und Herrn

Schmerzenreich, die unterdeſſen geſtorben waren,

erſchienen zur beſtimmten Zeit Herr und Madame Fuchs, Herr und Fräulein Scheid, Herr Miſtigris, Frau Ledour als Nachbarin, ebenſo Frau Moka und endlich Herr Schönzopf. Wir übergehen die langen Familiendebatten und bemerken nur, daß Herr Miſtigris der Anſicht war, man hätte eben aus Johann einen guten Tänzer machen ſollen; Fräulein Scheid meinte lachend, es wäre wohl gut, wenn er heirathen würde; Frau Ledoux ſprach im⸗ mer von ihren Kindern und verſtorbenen Männern; Herr Durand bedauerte, daß ſein Sohn keine Rei⸗ gung zur Kräuterkunde habe— kurz, die Familien⸗ verſammlung hatte noch nicht das geringſte Reſultat