waffnete Gewalt aufgelehnt und der Commandant behauptete, ſie müßten beſtraft werden. Schönzopf ſchob ihr Vergehen auf die Trunkenheit, aber der Commandant ſagte, dann müßten ſie wegen Trun⸗ kenheit beſtraft werden. Endlich erklärte er, er werde die jungen Leute nur ihren Vätern heraus⸗ geben. Schönzopf wollte geltend machen, daß ein Pathe bei vielen Gelegenheiten die Stelle des Va⸗ ters vertreten könne, der Commandant war indeß unerbittlich und Schönzopf mußte ſich entſchließen, dem Papa Durand die ganze Sache zu berichten. Völlig verwirrt kam Schönzopf im Laden des Herbariſten an. Er hatte den Hut auf dem Kopfe, was nur bei außerordentlichen Anläſſen der Fall war.„Ich komme meines Pathen wegen,“ ſagte der Friſeur beim Eintreten,„er befindet auf der Wache.“ „Auf der Wache!“ rief Madame Durand.„Ach Gott! mein Sohn iſt in Etwas verwickelt.“ Katharine mußte nun ihrer Frau Weineſſig brin⸗ gen, weil dieſelbe faſt in Ohnmacht ſank, während der Herbariſt rief:„Mein Sohn iſt verhaftet! Er hat gewiß die Schildwache inſultirt.“ „Seien Sie ruhig,“ ſagte Schönzopf,„ſein Ver⸗ gehen iſt von keiner Bedeutung; er wurde feſige⸗ nommen, weil er nach einem Frühſtücke mit ſeinen Freunden im Café lärmte. Die jungen Leute waren betrunken. Das iſt eine Lehre für ſie und dürfte ihnen den Wein verleiden. Kommen Sie, mein lieber Durand, und ſagen Sie, daß Sie der Vater find, ſo wird man Ihnen Ihren Sohn zurückgeben.“
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