Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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Die Soldaten rückten vor. Johann und Demar wollten immer noch nicht gehen, während Gervais unter den Tiſchen hindurch eine Thüre erreichte und ſich flüchtete. Der Corporal ſagte nun zu ſeiner Mannſchaft:„Ergreift dieſe beiden Leute!“

Die jungen Herren, welche zuſammen kaum drei⸗ unddreißig Jahre zählten, wollten Widerſtand leiſten und ſchleuderten einige Teller gegen die Soldaten; aber ihre Kraft entſprach ihrem Muthe nicht, ſie wurden bald feſtgenommen und, umgeben von einer Schaar Neugieriger, welche der Lärmen herbeige⸗ lockt hatte, auf die Wache abgeführt.

Schönzopf wollte gerade ruhig nach Hauſe gehen, als der Anblick einer großen Menſchenmenge ſeine Aufmerkſamkeit feſſelte. Da gewahrte er nun ſeinen Pathen, der ſtolz zwiſchen zwei Füfilieren einher⸗ ſchritt. Schönzopf ſtand ſtille, denn er wollte anfangs ſeinen Augen nicht trauen. Aber es war wirklich Johann, den man mit einem anderen Burſchen von ſeinem Alter auf die Wache führte.

Schönzopf gewann jetzt die ganze Lebhaftigkeit ſeiner Jugend wieder; er folgte den Soldaten, durchdrang die Menge und gelangte beinahe ſo ſchnell als die beiden Verbrecher auf die Wachſtube. Hier ließ ſich Schönzopf von Johann den Verlauf der Sache erklären, und als er vernahm, es handle ſich nur um Ruheſtörung und zerbrochene Teller, bat er den Wacheommandanten, ihm ſeinen Pathen herauszugeben.

Aber die jungen Leute hatten ſich gegen die be⸗