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ehe ſie die Hälfte des Dejeuners verzehrt hatten, betrunken. Bald folgte ihm Johann. Demar allein bewahrte ein wenig Nüchternheit und benützte die⸗ ſelbe, um Johann das ganze Glück begreiflich zu machen, welches ſeiner warte, wenn ſie alle Drei ihre Eltern, die ihrem Hang zum Vergnügen nur im Wege ſtünden, verlaſſen würden.
Obwohl Johann keineswegs in ſeinem Hange beeinträchtigt wurde, ſo billigte er doch Demar's Vorſchlag vollkommen. Die Herren tranken jetzt auf ihre Freundſchaft und auf gegenſeitige unver⸗ brüchliche Treue. Gervais ſtammelte und wurde mit jedem Augenblicke gerührter; der Wein machte ihn ſentimental und er umarmte endlich unter Thrä⸗ nen ſeine beiden Freunde. Johann wollte noch et⸗ was mehr Kaltblütigkeit zeigen, konnte aber kaum ſein Glas halten, und Demar benützte dieſen Au⸗ genblick zu dem Vorſchlage, ſich durch einen Eid zu verbinden, daß ſie in Zukunſt Alles gemeinſchaftlich mit einander haben, Glück und Unglück mit einan⸗ der theilen wollten.
Demar und Gervais konnten bei einem ſolchen Vertrage nur gewinnen, dennoch war Johann der Erfte, welcher ſeine Hand emporhob und fſie in die dände ſeiner Freunde legte. Ein neues Glas be⸗ fiegelte dieſen Pakt. Armer Johann, nun haſt Du Dich an ſehr ſchlimme Subjekte angeſchloſſen! Wo⸗ hin wird Dich eine ſolche Verbindung führen!
Immer mehr trinkend ſangen jetzt unſere drei Helden und machten einen ſolchen Lärm, daß alle


